Aktuelles


Zielsetzung des Forschungsverbundes FORGLAS

Die traditionelle Glasforschung ist entweder institutionell und grundlagenorientiert oder industriell und daher produktionsbegleitend ausgerichtet. Die Entwicklung neuer Produkte und die Erschließung neuer Anwendungsfelder für mittelständische Unternehmen erweist sich in diesem Umfeld als sehr schwierig. Die notwendige Beschleunigung und Fokussierung der Entwicklungsvorhaben ist nur in einem Forschungsverbund zu bewältigen. Die wissenschaftlich–technischen Ziele im FORGLAS Verbund sind ausgerichtet auf:

  • Entwicklung neuer Glaswerkstoffe, die kurz- und mittelfristig zu neuen, energiesparenden oder effizienzsteigernden Anwendungen in der Gebäudetechnologie führen können.

  • Oberflächenbehandlungen –  Beschichtungen, thermische Behandlung, kombinierte Verfahren – die das Eigenschaftsprofil existierender Glaswerkstoffe signifikant verbessern können und aus ökonomischer und ökologischer Sicht in großem Maßstab realisierbar sind.

  • Entwicklung von Prozessen, mit deren Hilfe bekannte oder neue Glassorten zu Halbzeugen und Additiven, wie Mikrokugeln, Flakes und Fasern verarbeitet werden können, die als Basis für neue Produkte und Anwendungen dienen.

  • Untersuchung des Langzeit-Verhaltens mit Hilfe beschleunigter Belastungstests, insbesondere der Korrosion dieser Werkstoffe und Produkte unter realen Umweltbedingungen.

Den am Forschungsverbund beteiligten mittelständischen bayerischen Unternehmen  soll damit die Entwicklung neuer, technologisch anspruchsvoller Produkte ermöglicht werden, die in Marktsegmenten angesiedelt sind, zu denen diese Unternehmen bisher keinen Zugang hatten.

Universität Bayreuth -